EuropÀische LÀrche (Larix decidua) |
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| Die EuropÀische LÀrche (Larix decidua) ist eine Nadelbaumart aus der Gattung der LÀrchen (Larix) in der Familie der KieferngewÀchse (Pinaceae). Die Art ist in Europa heimisch; es handelt sich um einen Eiszeiteinwanderer aus Sibirien.
Beschreibung Der Baum wird maximal 54 m hoch mit einem Brusthöhen-Durchmesser bis zu 1,5 m und bis zu 600 Jahre alt. |
![]() EuropÀische LÀrche mit reifen Zapfen (Larix decidua) |
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| Die Baumkrone ist schlank-kegelförmig. In Blitzingen im Wallis wurde vor einigen Jahren ein 30 Meter hoher Baum mit 686 Jahresringen (in 7 Meter Stammhöhe) gefÀllt, der also etwa im Jahre 1280 gekeimt haben muss. Trotz des alle 7-10 Jahre aufgetretenen Befalls mit dem LÀrchenwickler hÀtte der gesunde Baum wahrscheinlich noch Jahrhunderte leben können.
Die Nadeln sind zwischen 10 und 30 mm lang und weniger als 1 mm breit. Sie besitzen eine schmale, abgeflachte Form und sind und vorne stumpf oder nur wenig zugespitzt. Sie sind sehr biegsam und weich. Zum Zeitpunkt des Austriebs sind diese hellgrĂŒn, dunkeln spĂ€ter nach und stehen an Kurztrieben zu 20 bis 40 StĂŒck in rosettig angeordneten BĂŒscheln. An den Langtrieben sind sie einzeln schraubig angeordnet und meist zugespitzt. Im Herbst fĂ€rben sie sich goldgelb und fallen ab. Die Blattbasen bleiben stehen, was dem kahlen Zweig ein raues Aussehen verleiht. Die Nadeln sind gewöhnlich einjĂ€hrig, selten bis zu vier Jahren ĂŒberwinterungsfĂ€hig. Die LĂ€rche erreicht im Freistand mit etwa 15 bis 20 Jahren, im Bestand mit 30 bis 40 Jahren die Mannbarkeit. Die LĂ€rche ist einhĂ€usig getrenntgeschlechtig, es kommen somit mĂ€nnliche und weibliche Zapfen auf einem Individuum vor. Die Zapfen werden noch vor den Nadeln an den mindestens zweijĂ€hrigen Kurz- oder an dreijĂ€hrigen Langtrieben gebildet. Die mĂ€nnlichen Zapfen sind eiförmig, 5 bis 10 mm lang, schwefelgelb und befinden sich an unbenadelten Kurztrieben. Die weiblichen Zapfen, die meist an dreijĂ€hrigen benadelten Kurztrieben aufrecht stehen, sind etwa 10 bis 20 mm groĂ, rosa- bis dunkelrot gefĂ€rbt und vergrĂŒnen zum Herbst. Die reifen aufrecht stehenden Zapfen sind hellbraun, eiförmig und werden 2,5 bis 4 cm lang und zwischen 1,5 bis 2 cm breit. Die rundlich, locker liegenden Sammenschuppen weisen feine Streifenmuster auf, besitzen eine brĂ€unliche Behaarung und sind am oberen Rand nicht oder nur minimal nach auĂen gebogen (im Gegensatz zur Japanischen LĂ€rche, deren Zapfenschuppen an der Spitze stark nach auĂen gebogen sind). Die Samenschuppen sind zur Reife anliegend. Die Samen reifen erst im nĂ€chsten FrĂŒhjahr, sind glĂ€nzend hellbraun, dreieckig-eiförmig 4 mm lang und mit FlĂŒgeln verwachsen. Nach dem Ausfliegen der Samen verblassen die Zapfen, die erst nach 10 Jahren mit dem Zweig zu Boden fallen (Totasterhalter). Die Samenreife findet von September bis November statt. Die Rinde ist in jungen Jahren glatt und grĂŒn- bis graubraun und wird relativ bald zu einer bis zu 10 cm dicken, tiefgefurchten, Ă€uĂerlich graubraunen, schuppigen Borke mit rotbraunen Furchen. Systematik Man unterscheidet zwei Unterarten Larix decidua subsp. decidua. Die EuropĂ€ische LĂ€rche ist am weitesten verbreitet und wird in diesem Artikel beschrieben L. decidua subsp. polonica (Polnische LĂ€rche). Ist disjunkt im nördlichen Flachland Polens verbreitet. Die Zapfen werden zwischen 2 bis 3 cm groĂ. Die Triebe sind hell gelb bis weiĂlich. Vorkommen Die LĂ€rche bildet WĂ€lder vor allem in der subkontinentalen Klimalage gemeinsam mit der Gemeinen Fichte (Picea abies), besonders an SteilhĂ€ngen und auf Blockstandorten. Sie tritt auch beigemischt in Föhren- und SpirkenwĂ€ldern auf. Die Art erreicht in den Zentral- und Ostalpen zusammen mit der Zirbe (Pinus cembra) die obere Baumgrenze. Die LĂ€rchen wachsen hier bis in eine Höhe von 2500 m NN. In Aufforstungen auĂerhalb ihres natĂŒrlichen Verbreitungsgebietes kommt die EuropĂ€ische LĂ€rche oft in gemischten BestĂ€nden mit der Rotbuche vor. Quelle: www.wikipedia.de |
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